Facebook Accounts

Face­book hat ange­fan­gen Accounts, die unter einem Phan­ta­sie­na­men oder Fir­men­na­men lau­fen, dar­auf auf­merk­sam zu machen das der Account auf den rea­len Namen des Account­in­ha­bers geän­dert wer­den muß.

Die Pro­ble­ma­tik der Fake­ac­counts ist die eine The­ma­tik dabei auf die ich an die­ser Stel­le nicht wei­ter ein­ge­hen möch­te, dazu nur eine klei­ne Anmer­kung : Per­sön­lich zie­he ich es vor mit rea­len Per­so­nen zu kom­mu­ni­zie­ren und nicht mit Phan­ta­sie­per­so­nen. Somit habe ich vol­les Ver­ständ­nis für die­se Maß­nah­me.

Es gibt aber noch eine ande­re Grup­pie­rung die davon betrof­fen ist und dar­auf möch­te ich ein­ge­hen. In die­se Grup­pie­rung fal­len Fir­men, Selbst­stän­di­ge und Klein­un­ter­neh­mer die beim ers­ten anle­gen eines Accounts anstel­le ihres rea­len Namens den Namen der Fir­ma gewählt haben. Die­se Grup­pie­rung betrifft die Maß­nah­me von Face­book eben­falls. Was bedeu­tet das ein Account der jah­re­lang als Fir­ma funk­tio­niert hat nun plötz­lich unter einen Namen (dem Inha­ber) läuft bzw. lau­fen muß (oder er wird ganz gesperrt und gelöscht, kommt man der Auf­for­de­rung nicht nach). Das kann natür­lich zum Pro­blem wer­den.

Das Pro­blem resul­tiert aus einem Miss­ver­ständ­nis des Sys­tems von Face­book. Der Weg der nor­mal beschrit­ten wer­den soll­te sieht wie folgt aus : Zuerst legt man als Per­son einen pri­va­ten Account unter sei­nen rich­ti­gen Namen. Unter die­sem erfolgt die ganz nor­ma­le Kom­mu­ni­ka­ti­on mit Freun­den, Ver­wand­ten und Bekann­ten oder wem auch immer.

Als Fir­men­in­ha­ber habe ich anschlie­ßend die Mög­lich­keit mir eine Fir­men­sei­te anzu­le­gen die voll­stän­dig los­ge­löst vom pri­va­ten Account läuft. Das bedeu­tet die Freun­de die z.b. im Pri­vat­ac­count sind, wer­den nicht auto­ma­tisch Mit­glie­der der Fir­men­sei­te, aber sie kön­nen ohne wei­te­res Ihre Freun­de ein­la­den die neue Fir­men­sei­te zu liken. Es gibt auch in dem Sin­ne kei­ne Freun­de mehr die man „adden“ kann, son­dern Per­so­nen die man ein­la­den kann der Sei­te zu fol­gen mit der Opti­on „Sei­te gefällt mir“. Oder, Per­so­nen stos­sen über Likes oder Suche auf die Sei­te und kön­nen selbst­stän­dig der Sei­te fol­gen.

Dazu bie­tet eine „Sei­te“ für eine Fir­ma erheb­lich mehr Optio­nen an wie Ver­an­stal­tun­gen erstel­len oder Wer­bung buchen, opti­ma­le Ver­bin­dung zur eige­nen Home­page oder Shop. Eben­so besteht umge­kehrt die Mög­lich­keit die eige­ne Home­page mit der Face­book-Sei­te zu ver­bin­den. Das sieht z.b. wie folgt aus, ein neu­er Bei­trag wird auf der eige­nen Sei­te geschrie­ben und erscheint nach Ver­öf­fent­li­chung direkt als Zusam­men­fas­sung auf der Face­book­sei­te. Die Mög­lich­kei­ten sind viel­fäl­tig und hat man sich ein­mal ein­ge­ar­bei­tet und das Prin­zip ver­stan­den ergibt sich eine enor­me Zeit­er­spar­nis sowie opti­ma­les Mar­ke­ting.

Dazu ist die Tren­nung per­sön­lich und beruf­lich ein nicht zu unter­schät­zen­der Punkt oder macht es wirk­lich Sinn pri­va­tes mit geschäft­li­chen zu ver­mi­schen ? Ihre Freun­de mag es inter­es­sie­ren was sie beruf­lich machen, aber ist es für ihre Kun­den inter­es­sant was Sie am Wochen­en­de gegrillt haben und dabei ihre Dienst­leis­tung aus den Augen ver­lie­ren ?

Tren­nen Sie Pri­vat und Beruf­lich, auch wenn sie noch kei­ne Benach­rich­ti­gung von Face­book erhal­ten haben, selbst wenn nie eine kom­men soll­te. Die Vor­tei­le die Sie erhal­ten wer­den, wie­gen alles auf. Beschäf­ti­gen Sie sich ein­ge­hend mit dem Unter­schied „Account“ und „Sei­ten“, sowohl wenn benö­tigt „Grup­pen“, sie wer­den ihr Poten­ti­al erheb­lich bes­ser aus­schöp­fen und am Ende gewin­nen in jeder Hin­sicht.

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