SEO

Suchmaschinenoptimierungen (Search Engine Optimization) sind Vorkehrungen bzw. Maßnahmen mit dem Zweck, das Ranking, sprich die Bewertung, einer Webseite bei den Suchmaschinen zu verbessern. Man unterscheidet zwischen Onpage und Offpage-Optimierung.

Onpage:
Unter Onpage versteht man die Optimierung aller Elemente, Texte, Bilder und Social-Media-Komponenten, die sich auf der Webseite befinden. Es sind Programmier-bzw. manuelle Maßnahmen nötig, die Elemente auf der Webseite so zu optimieren, dass sich das Ranking bei den Suchmaschinen deutlich verbessert. Allerdings klappt das nur, wenn man weiß, wie gut die Seite vorher gerankt war. Beispiele hierfür sind das ALT-Attribut und das TITLE-Attribut für Bilder und Text. Man nimmt an, dass die Onpage-Optimierung ca. 20% eines Rankings ausmacht.
Offpage:
Offpage-Optimierung umfasst alle Maßnahmen zur Suchmaschinenoptimierung, die nicht direkt auf der Seite gemacht werden und somit nur bedingt beeinflusst werden können. Da Google einen großen Wert auf qualitativ hochwertige Links legt, ist das Linkbuilding einer Webseite ein enorm wichtiger, aber auch ein sehr langwieriger Teil einer Optimierung. Gute Ergebnisse sind nicht gleich zu erwarten, sondern eher nach Tagen und Wochen messbar. Je mehr inhaltlich relevante Links von und auf die Webseite zeigen, desto höher bewertet Google die Seite, und der PageRank verbessert sich.
Bilder und Dateien
Oft wird nicht darauf geachtet, dass auch Bilder, Dokumente und Dateien suchmaschinenfreundlich dargestellt werden sollten. Nehmen wir ein Bild auf der Webseite.
Ohne einen Titel zum Bild liest der Webseiten-Crawler nur den Bildnamen aus. Dieser kann aber erheblich vom eigentlichen Inhalt des Bildes abweichen.
Ein Bild mit dem Namen hdjksui856nnm.png ist für Suchmaschinen z. B. nicht zu gebrauchen und schadet dem Ranking.
Genau für diesen Zweck gibt es ein HMTL-Tag mit der Bezeichnung alt="". Dieses Tag gibt Ihnen die Möglichkeit, dem Bild einen Titel und einen Namen zu geben.
Wenn Sie das Bild hdjksui856nnm.png mit alt="Klasse für Sumas" versehen, ist das Bild quasi ein Text, der wiederum von Suchmaschinen gefunden und gelesen werden
kann.
Sie können die sinnvollen Alternativtexte entweder per Hand über das WordPress-Backend (Medien – Bildunterschriften und Bild Alternativtexte) eingeben, oder, wenn Sie sehr viele Bilder haben, es auch durch ein Plug-In erledigen lassen. Das
Plug-In verwendet dann die Seitenüberschrift und generiert daraus einen Alternativtext für das Bild – siehe das Plug-In-Beispiel unten.
Plug-In:
z. B. Bulk SEO Image
Usability
Google und Co. legen großen Wert auf eine gut strukturierte Webseite. Navigationsmenüs müssen logisch sein und die Ziele inhaltlich zum Menü passen. Das sinnvolle und einfache Handling aus der Sicht des Besuchers wird Usability genannt.
Tote Links und Ziele, die nicht zum Link passen, wirken sich negativ auf das Ranking aus.
In WordPress gibt es die Möglichkeit, die internen Links anzupassen. Ratsam wäre es, die Links so zu bauen, dass ein Keyword enthalten ist. Wenn Sie einen Beitrag oder eine Seite in WordPress erstellen, wird automatisch ein Permalink angelegt.
Den können Sie nach dem Anlegen der Seite unterhalb der Überschrift sehen.
Wichtiger ist aber: Der Link lässt sich ändern und anpassen.
Wahrscheinlich kennt Google bereits tausende von /sample-page-Links (das ist die erste Seite und der erste Beitrag der in WordPress bei der Installation angelegt wird)  und weiß, dass sie von unbearbeiteten WordPress-Permalinks stammen.
Von daher stuft Google sie schlecht ein. Schlechte Noten also für die Seite, erstens weil die Seite noch eine Baustelle ist, zweitens weil das Usability noch nicht abgeschlossen ist und drittens weil der Permalink nichts mit dem Inhalt und dem Seitentitel zu tun hat, der ja ebenfalls ein Rankingfaktor ist.
Suchmaschinenfreundliche URLs
Search Engine Friendly URLs (suchmaschinenfreundliche URLs oder auch SEF URLs) sind für die Bewertung einer Seite wichtig.
Warum? Bei einer reinen HTML-Webseite kann der Crawler bis in die tiefste Ebene eines Links vordringen und alle Werte auslesen und damit indexieren.
Bei dynamischen Webseiten wie WordPress werden die internen Links erzeugt und dann in PHP-Form, meist mit Code und Fragezeichen, dargestellt. Das bedeutet, der Suchmaschinen-Crawler beendet seine Suche bei einem Zeichen, das er nicht lesen kann, und indexiert somit nicht alle hierarchischen Ebenen einer Verlinkung. Das führt zu einem schlechten Ranking, weil der Link abrupt endet und nicht alle Informationen darunterliegender Links ausgelesen werden können.
Das mag bei einer kleinen Webseite noch in Ordnung sein, ist aber ein No-Go für WordPress-Shops und größere Webseiten. Selbstverständlich kann man WordPress sagen, wie es Links darstellen soll, und es gibt natürlich auch ein Plug-In dafür.
Aber zuerst das Vorgehen in WordPress:
Über das Menü Einstellungen/Permalinks kommen Sie zu der wichtigen Stelle. Ich empfehle die Einstellung "Benutzerdefiniert" und dort eintragen "/%postname%/" (ohne Anführungszeichen).

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