Responsive

Beim Respon­si­ve Web­de­sign (im Deut­schen auch respon­si­ves Web­de­sign genannt oder kurz RWD, eng­lisch respon­si­ve ‚reagie­rend‘) han­delt es sich um ein gestal­te­ri­sches und tech­ni­sches Para­dig­ma zur Erstel­lung von Web­sites, so dass die­se auf Eigen­schaf­ten des jeweils benutz­ten End­ge­räts, vor allem Smart­pho­nes und Tablet­com­pu­ter, reagie­ren kön­nen. Der gra­fi­sche Auf­bau einer „respon­si­ven“ Web­site erfolgt anhand der Anfor­de­run­gen des jewei­li­gen Gerä­tes, mit dem die Site betrach­tet wird. Dies betrifft ins­be­son­de­re die Anord­nung und Dar­stel­lung ein­zel­ner Ele­men­te, wie Navi­ga­tio­nen, Sei­ten­spal­ten und Tex­te, aber auch die Nut­zung unter­schied­li­cher Ein­ga­be­me­tho­den von Maus (kli­cken, über­fah­ren) oder Touch­screen (tip­pen, wischen). Tech­ni­sche Basis hier­für sind die neue­ren Webstan­dards HTML5, CSS3 (hier ins­be­son­de­re die Media Que­ries) und Java­Script.

Goog­le will die Besu­cher auf Web­sites wei­ter­lei­ten, die sie annä­hernd gezielt gesucht haben. Wird ein Such­ergeb­nis sofort wie­der ver­las­sen, ent­spricht das Ergeb­nis nicht der Suche. Für Goog­le ist das ein Signal, dass die Inhal­te der Sei­te nicht mit dem Such­wort über­ein­stim­men. Der Fach­be­griff für die­sen Vor­gang nennt sich Boun­ce Rate.
Wenn Inhal­te einer mobi­len Web­sei­te nicht mit der nor­ma­len Web­sei­te über­ein­stim­men, keh­ren Suchen­de zurück zur Goog­le-Suche und suchen erneut. Die Struk­tur der Web­sei­te und der mobi­len Sei­te soll­te also gleich sein. Das wird Respon­si­ve Web­de­sign genannt und ist ein Muss für alle opti­mier­ten Web­sei­ten. Mit­un­ter mei­nen eini­ge Web­mas­ter, dass eine zwei­te, mobi­le Ver­si­on der Web­sei­te vor­han­den sein muss, um die Ver­träg­lich­keit mit den mobi­len End­ge­rä­ten zu gewähr­leis­ten und nicht abge­wer­tet zu wer­den. Das stimmt nur zum Teil, und zwar dann, wenn der Con­tent der mobi­len Web­sei­te an einem ande­ren Ort liegt als der Con­tent der Desk­top-Ver­si­on.
Eine mobi­le Web­sei­te mit dem glei­chen Con­tent wie die Desk­top-Web­sei­te wird von Goog­le nicht wegen dop­pel­ten Con­tents abge­wer­tet, da sich alle Inhal­te phy­sisch am sel­ben Ort befin­den. Das gilt übri­gens auch für eine Mul­ti­si­te (Word­Press Mul­ti­si­te). Selbst­ver­ständ­lich gibt es auch für die­ses Pro­blem ein pas­sen­des Plug-In aus dem rie­si­gen Plug-In-Depot von Word​Press​.com.
Goog­le hat ver­lau­ten las­sen, dass es mobil-opti­mier­te Web­sites in der mobi­len Suche bes­ser rankt. Goog­le selbst emp­fiehlt Respon­si­ve Web­de­sign, was bedeu­tet, dass respon­si­ve Web­sei­ten viel bes­ser ran­ken als rei­ne mobi­le Web­sites.
Bei einer respon­si­ve gestal­te­ten Web­site zeigt ein ein­ge­hen­der Link immer sowohl auf die klas­si­sche Desk­top-Web­site als auch auf die mobi­le Web­site, wer­tet also bei­de Ver­sio­nen auf. Da mobi­le Web­sites oft nicht sehr alt sind, haben sie natur­ge­mäß auch weni­ger ein­ge­hen­de Links. Im Klar­text bedeu­tet dies, dass Ihre Wett­be­wer­ber mit rein mobi­len Web­sites im Lin­kauf­bau hin­ter­her­hin­ken !
Word­Press bringt schon eine Men­ge für eine gute SEO mit. Aber selbst­ver­ständ­lich gibt es eine erheb­li­che Anzahl SEO-unter­stüt­zen­der Plug-Ins die, teils kos­ten­los, teils kos­ten­pflich­tig, die SEO qua­li­ta­tiv unter­stüt­zen. Die Plug-Ins neh­men Ihnen die eigent­li­che Opti­mie­rung nicht ab, son­dern unter­stüt­zen Sie ledig­lich.