Alphabet

Im Lau­fe der Ent­wick­lung wur­den die ursprüng­li­chen Pik­to­gram­me, wie bereits bei den Sume­rern und Ägyp­tern, mehr und mehr ver­ein­facht. So wur­de zum Bei­spiel die Zeich­nung eines Stier­kop­fes als Sym­bol für Stier – phö­ni­zisch »Haleph« – abs­tra­hiert und ent­fern­te sich von sei­ner ursprüng­li­chen Bedeu­tung.

Aus der Zeich­nung eines Stier­kopfs wur­de ein Sym­bol für einen Laut.
Die Grie­chen haben das phö­ni­zi­sche Alpha­bet adap­tiert und durch Abwand­lung und Hin­zu­fü­gen neu­er For­men das grie­chi­sche Alpha­bet gebil­det. Aus dem phö­ni­zi­schen Zei­chen »Haleph« wird im grie­chi­schen Alpha­bet »Alpha«.

Dem­nach lebt der phö­ni­zi­sche Stier noch in unse­rer heu­ti­gen Bezeich­nung Alpha­bet wei­ter. Eine groß­ar­ti­ge Kar­rie­re für ein alter­tüm­li­ches Rind­vieh. Durch die Abkehr von der figür­li­chen Dar­stel­lung und das Aus­for­men rei­ner, abs­trak­ter Schrift­zei­chen haben sich die Phö­ni­zi­er die Ehre erwor­ben, als die Erfin­der der Buch­sta­ben­schrift zu gel­ten.

Das Alpha­bet der Grie­chen nahm die Ent­wick­lung der Sume­rer auf und führ­te sie in eige­nen Zwei­gen fort. Ihr ers­tes Alpha­bet war noch sehr umfang­reich und durch kom­ple­xe Zei­chen mit fei­nen Details zum schnel­len Schrei­ben nicht geeig­net.

Doch mit der Zeit wur­de es durch ein ein­fa­che­res ersetzt, das aus 24 Zei­chen bestand und stark von der Schrift der Phö­ni­zi­er beein­flusst war.